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FSK: 12

Darsteller: Robert Duvall, James Franco, Josh Hartnett, Luciana Duvall, Angie Cepeda

Genre: Drama / Thriller

Beschreibung: Texas Ranger Samantha Payne (Luciana Duvall) rollt einen ungelösten Vermisstenfall neu auf, bei dem vor 15 Jahren ein Junge spurlos verschwand. Alles deutet auf einen Mord hin, und die junge Polizistin ist sich sicher, dass der undurchsichtige Rancher Scott Briggs (Robert Duvall) in die Angelegenheit verwickelt ist. Der wohlhabende Familienvater will ein dunkles Geheimnis schützen und schreckt vor nichts zurück, um die Ermittlungen zum Erliegen zu bringen. Als dann auch noch sein entfremdeter Sohn (James Franco) auftaucht, der damals eng mit dem Jungen befreundet war, versucht Briggs, das Gesetz ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen. Gleichzeitig setzt Samantha alles daran, die Wahrheit aufzudecken, und riskiert dabei ihr Leben ...

Meine Note: 1-

Meine Meinung: Wie komisch, dass ein Film wo so viel Robert Duvall ("John Q.", "Crazy Heart", "Helden der Nacht", u.v.m.!!!) drin steckt, so wenig Beachtung geschenkt wirkt. Duvall führte hier Regie, schrieb das Drehbuch, produzierte und fungierte als Hauptdarsteller in einem Film, von dem viele sich wohl mehr erhofften. Nicht umsonst beschloss Universal, diesen Film direkt ins Heimkino und garnicht erst ins Kino zu bringen. Guckt man den Film, fragt man sich eigentlich, warum. Gut, die Vermarktung seitens der Verleiher ist mal wieder in die Hose gegangen, aber dennoch bleibt uns hier ein Film, der grundsolide und sehr gut gespielt ist. Mit der Vermarktung bezieht sich auf die Erwartungshaltung, die man versucht hat zu erzeugen. Ein packender Thriller sollte es sein. Doch man vergisst, dass gerade in Zeiten der Effekthascherei das Mainstream Publikum Filme niedermacht, die keine Explosionen, schnelle Schnitte oder viel Tempo enthalten. Denn wer das hier sucht, brauch ihn garnicht erst anmachen. Man hat hier einen Film kreirt, der die Waage zwischen Drama und Thriller stets ausgeglichen hält. Das liegt an der Grundstory, die eigentloch wie ein Kriminalfall daher kommt. Somit hat man immer diese Spannung im Film, wer denn jetzt die Schuld hat. Doch eigentlich richtet sich der Fokus dann mindestens genauso auf die Beziehung zwischen dem Vater und der beiden Söhne. Dies wird untermauert mit vielen, und doch sehr stark geschriebenen Dialogen, die natürlich die deutliche Note Robert Duvalls enthalten (er ist ja, wenn man sich näher mit ihm beschäftigt, ziemlich konservativer Republikaner, der politisch aktiv ist; ist einem das bewusst, so sieht man den Film mit ganz anderen Augen). Nun zu den Darstellern: Neben Duvall agieren ein großartiger James Franco und ein etwas blasser, dennoch guter Josh Hartnett vor der Kamera, die zusammen großartig wirken, und so auch noch nicht zu sehen waren. Etwas deplatziert wirkt Luciana Duvall. Es hat eben einen faden Beigeschmack, dass Duvall gleich seine Ehefrau mit ins Spiel bringt, die dann auch noch nackt vor der Kamera herum hüpft. Dies wirkt einfach wie eine Präsentation seiner Ehefrau. Nun denn: Ein wirklich guter Streifen mit etwas Luft nach oben, der meinen Platz 31 im Jahr 2016 belegen kann!

Bilder zum Film:

Rights: http://images1.villagevoice.com/imager/u/745xauto/7208096/10464545.0.jpg

Rights: https://www.texasobserver.org/wp-content/uploads/2015/07/201507-josh-hartnett-and-james-franco-wild-horses-patriot-pictures.jpg

Rights: http://www.cinesnob.net/wp-content/uploads/duvallwildhorsespic.jpg

Trailer (leider nur auf Englisch):

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