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FSK: 16

Darsteller: Eliza Dushku, Robert Patrick, P.J. Byrne, Chace Crawford, Brandon T. Jackson

Genre: Horror

Beschreibung: Jacob Martin erfährt, dass sein Vater Selbstmord begangen und ihm eine Erbschaft hinterlassen hat, welche das Vorweisen der Sterbeurkunde einer Tante voraussetzt. Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort ist die vor dreißig Jahren abgebrannte psychiatrische Anstalt Eloise, die für die furchtbaren Praktiken berüchtigt ist, die an den Patienten verübt wurden. Zusammen mit seinem Freund Dell, dem Eloise-Experten Scott und dessen Schwester Pia betritt Jacob die verlassene Klinik und muss mit Entsetzen feststellen, dass sie von den ehemaligen Patienten und Ärzten der Anstalt verfolgt werden. Es beginnt ein Alptraum, in dem die Gruppe mit ihren größten Ängste konfrontiert wird. Die Vergangenheit scheint zur neuen Realität zu werden und ein Entkommen aus dem Labyrinth Eloise erscheint aussichtslos …

Meine Note: 5

Meine Meinung: Ich hatte doch (naiverweise) fast das Gefühl, dass das Horrorgenre bemüht ist, innovativer zu werden; zwar bringt dies nicht immer die großen Würfe mit sich, doch sind dadurch einige interessante und neue Filme dazugekommen, die allen Klischees abgesagt haben. Nun, dieser Film beweist, dass dies wohl nur ein Wunschdenken war - wer einem Kumpel einen Horrorfilm zeigen will, der alle Klischees beinhaltet und sich dabei nicht mal großartig Mühe gibt, der kann sich diesen angucken. Wer allerdings irgendjemandem zeigen will, dass das Horrorgenre eben doch interessant ist, der sollte diesen Film verschweigen. Ich gebe nur keine 6, da er rein optisch wertig ist und auch die Darsteller (vorallem P.J. Byrne, zu meinem Überraschen) gut sind. Doch dies trägt einen mieserablen Film leider nicht. Zuerst versucht man eine Story aufzubauen, die vorne und hinten nicht stimmt; die Inszenierung einer schnellen Freundschaft kommt als "Sahnehäubchen" dann noch obendrauf, denn diese wirkt absolut unglaubwürdig und völlig unrealistisch (vorallem die Art und Weise, wie "zufällig" diese zustande kommt). Nach gut einer halben Stunde versucht der Film dann auf Tempo zu machen, was gut gewesen wäre, wenn es eben gut gewesen wäre, was es aber leider nicht war. Fangen wir mal bei der Anstalt an sich an (die Tatsache, dass es diese wirklich gab und teilweise dort gedreht wurde, hilft übrigens nicht!): Sowohl die Requisiten wirken zu "neu", als auch das ständige, fast einstündige geflackere von dem Licht wirkte sehr auf Effekthascherei gemacht; ich meine ernsthaft: Was sollte das sein? Das Gewitter? Was das für ein Gewitter gewesen wäre. Und ein Lichtflackern? Bei ständig wechselnden Räumen, in welchen nirgens ein Licht ist, wirkt das irgendwie komisch. Und dann kommt die Krönung, über welche ich zwar lachen konnte, aber was natürlich für einen Horrorfilm eher von Nachteil ist: Der sogenannte "Quoten-Schwarze". Ein Ausdruck, der absolut nicht rassistisch gemeint ist, aber ich frage mich ernsthaft, warum man dieses Klischee bedienen muss in einer solch fast schon dreisten Weise. Wer noch nichts von diesem Phänomen gehört hat, der sollte sich darüber mal schlau machen, denn dann weiß man, was ich mit diesem Ausdruck meinte. Die Schockmomente sitzen nicht, die Auflösung ist nicht gelungen, der Film ist nicht gruselig. Und somit haben wir hier ein perfektes Beispiel dafür, wie man keinen Horrorfilm drehen sollte. Schade!

Bilder zum Film:

Rights: http://img.horrormagazin.de/2017/03/The-Eloise-Asylum-Foto3.jpg

Rights: http://img.horrormagazin.de/2017/03/The-Eloise-Asylum-Foto1.jpg

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Trailer:

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