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FSK: 12

Darsteller: O'Shea Jackson jr., Corey Hawkins, Jason Mitchell, Neil Brown Jr., Aldis Hodge, Paul Giamatti

Genre: Musik-Drama / Drama

Beschreibung: STRAIGHT OUTTA COMPTON ist die wahre Geschichte von fünf Rebellen, die - mit nichts als ihren Texten und rohem Talent bewaffnet - gegen die Polizeiwillkür kämpfen, der sie auf den Straßen von L.A. täglich ausgeliefert sind. Sie verbünden sich zur berüchtigsten Rap-Gruppe der Welt - der "N.W.A". Mit ihren radikal ehrlichen Texten enthüllen sie die Realität über das Leben in der Hood und sprechen schonungslos aus, was niemand zuvor gewagt hat ...

Meine Note: 1++++

Meine Meinung: Armut, Überzeugung, Musik als Ausdruck der Wut, Aufstieg, Sex, Drogen, Alkohol, Geld, Abstieg, Absturz und Fall; ja all dies sind Themen in diesem Film, der sich für mich ganz schwer kurz in Worte fassen lässt, weswegen ich etwas ausführlicher über den Streifen schreiben werde. Zu aller erst: Ich habe nicht die Kinofassung geguckt, sondern direkt den Director's Cut, der gut 20 Minuten länger daherkommt (Also stolze 167 Minuten!). Was einem direkt in den ersten 20-30 Minuten klar wird, ist, dass dieser Film einen irgendwie in seinen Bann zieht, ohne genau zu wissen warum. Eine Stärke, die viele Filme nicht mehr besitzen heut zu Tage. Über die Darsteller kann ich relativ wenig sagen, da mir die meisten bisher unbekannt waren - jedoch machen alle einen unglaublichen Job! Wer hier angenehm überrascht, ist Paul Giamatti, den ich aus Filmen wie "The Illusionist - Nichts ist wie es scheint" oder "Shoot 'Em Up" zwar kannte, aber nie so richtig erkennen konnte, ob der Mann nun gut tiefsinnig spielen kann, oder ob er gerne nur oberflächliche Nebenrollen annimmt. Wer also diesbezüglich ebenfalls Zweifel hatte: Er kann definitiv mehr als man denkt! Er spielt hier die wohl einzige weiße wichtige Rolle in dem Film, und diese gegen Ende so dermaßen abgefuckt und überzeugend, dass ich wirklich zu keiner Minute an der Glaubwürdigkeit zweifelte.
Nun zur Story: Das alles ist so passiert, was das ganze ziemlich dramatisch macht. Die Härte und Gewalttätigkeit wird schon in den Anfangsminuten deutlich, und zeigt einem direkt und unverschönt die Realität. Später kommt erstaunlich viel nackte Haut dazu, weswegen ich grundsätzlich die Entscheidung der FSK anzweifeln würde, was aber ja nicht mein Problem ist. Nebenbei: Was mir sehr gut gefällt ist das unglaubliche Bild der Blue Ray - selten habe ich ein so nicht körniges, perfektes Bild sehen dürfen, was bedeutet, dass Universal sich sehr viel Mühe gegeben hat. Ein großer Vorteil der Story ist, dass sie sich trotz 167 Minuten keine Minute zieht, da man, wie oben erwähnt, die ganze Zeit voll mit drin ist. Sie zeigt einem von Anfang sowohl die Problematik der Armut, des Rassismusses, als auch des Erfolges, der Drogen und der Medien auf, so dass es einen teilweise schockiert. Nun kommen wir zu einem weiteren Punkt, der mehr als positiv und wichtig in einem solchen Genrefilm ist: Die Musik. Es ist komplett egal, ob man nun auf Gangster-Rap oder Hip-Hop steht, man bekommt hier wirklich Musikgeschichte erzählt. Mir persönlich hat aber die Musik auch gefallen (obwohl man vergessen hat, diese automatisch deutsch zu untertiteln, was einem aber nichts ausmachen sollte, wenn man Englisch kann), die in der ersten Hälfte des Filmes eine große Bedeutung hat, während sie in der zweiten etwas in den Hintergrund rückt. Selten hat man sich so cool gefühlt, wenn diese Musik anfängt und einem mit (zugegeben 500 F***- und B**** Ausdrücken) ihrer Härte und Coolness kurz die Beine mit zum wippen gebracht hat. Und was deutlicher wird als in anderen Filmen: Musik als Ausdruck seines Schmerzes, seiner Unverstandenheit und seiner Wut. All das wird wunderbar herüber gebracht und kann einen faszinieren, vorausgesetzt, man lässt sich auf diese harte Realität ein. Um das ganze mal abzuschließen: Straight Outta Compton hat mich überrascht, gefesselt, sehr berührt und teilweise schockiert, und man bekommt Einblicke in eine Welt, in die man als weißer, junger Europäer vielleicht vorher keinen richtigen Input hatte. Respekt vor diesem Film, den ich an alle Filmfans weiter empfehlen kann, egal ob man auf diese Art von Musik steht oder nicht. Denn die Vielzahl an Messages und wichtigen Themen die hier außerdem noch angesprochen werden, sind alleine so schon wichtig genug. Mein Platz 9 im Jahr 2016!

Bilder zum Film:

Rights: https://gfx.videobuster.de/archive/v/cDlduuVOcwQq-H4CJDJNlLgcz0lMkawrCUyRjAxJTJGaW1hmSUyRmpwZWclMkZkwmIzZb7BZTFkuWNmN2NmYmTo1mJiZWZjNi5qcGcmcj137zg/straight-outta-compton.jpg

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Trailer:

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