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FSK: 18

Darsteller: Aomi Muyock, Karl Glusman, Klara Kristin, Ugo Fox

Genre: Erotik / Drama

Beschreibung: Zügellos ist sie, Murphys stürmische Liebe zu Elektra, ein Rausch aus Drogen und Sex und wilden Experimenten. Nichts ist verboten, alles wird ausprobiert, zu zweit, zu dritt, die Leidenschaft scheint grenzenlos. Und doch sind mittlerweile zwei Jahre vergangen, seitdem die Französin den jungen Amerikaner nach einem Seitensprung samt Kind verlassen hat. Als ihn ausgerechnet am Neujahrestag die Nachricht erreicht, Elektra könne sich etwas angetan haben, begibt sich Murphy auf die Suche nach ihr... auf eine Reise ans Ende der Nacht, in der sich Murphy den Dämonen der Vergangenheit stellt und sich in einem orgiastischen Trip verliert,d der ihn an die Grenze seiner Existenz führt...

Meine Note: 2-

Meine Meinung: Puh, auf diesen Stoff muss man sich wahrlich erstmal einlassen können; dies wusste ich natürlich schon im Vorfeld und von französischen Produktionen bin ich ohnehin nichts anderes gewöhnt. Denn die Kontroverse um diesen Streifen von Gaspar Noe war ja groß, da man hier echte Sexszenen mit Pornodarstellern drehte, was einem sofort in der Anfangssequenz deutlich gemacht wird und ich so auch noch nie zuvor im Kino gesehen habe. Man sollte dazu dann noch sagen, dass sich die Wiege zwischen den Sexszenen und der eigentlichen Geschichte, welche ein echtes Drama geworden ist, stets ausgeglichen hält, was sehr gut gelungen ist. Und doch hätte ich mir gewünscht, dass die Struktur in der Geschichte, gerade gegen Ende, etwas deutlicher geblieben wäre - denn zeitlich wird es nicht chronologisch erzählt und somit bekommt man zwischenzeitlich ein leichtes Gefühl der Verwirrung, da man vorerst einen geschichtlichen Zeitsprung in der Story, sowie bei den Sexszenen erzählt bekommt. Gewöhnt man sich daran und kann sich darauf einlassen, so ist man sicherlich trotz langer Laufzeit (137 Minuten) interessant unterhalten. Mir persönlich fiel es schwer, mich auf das Thema einzulassen, da man in eine Welt entführt wird, die definitiv existiert, für mich aber nicht nachvollziehbar ist. Kann man es nicht nachvollziehen, so fällt es schwer, die Gefühlswelt des Hauptcharakters zu verstehen, wenn er sagt, dass er Elektra lieben würde und dann dennoch mit mindestens vier weiteren Frauen schläft und sich dann wundert, dass er alles kaputt macht. Da dachte ich relativ unberührt: "Tja, selber Schuld!". Und dennoch mag auch ich dem Film eine gewisse Tragik nicht aberkennen, die sich gegen Ende breit macht; das Ende bleibt spekulativ und lässt einen nachdenken. Es ist also, so denke ich, ein Streifen geworden, der bewusst provokant und offen mit dem Thema der (körperlichen) Liebe umgeht, und damit kein Mainstream-Streifen ist. Was ich relativ amüsant fand war dann, dass der Regisseur Gaspar Noe seinen Namen fast unbemerkt in die Nebencharaktere hat einfließen lassen; so wollte Murphy sein Wunschkind mit Elektra "Gaspar" nennen, und eine Kunstgalerie (bzw. dessen Besitzer) trägt den Namen "Noe". Dies aber nur als kleiner Fun-Fact. Wer bei der Beschreibung also Lust hat und sich auch gerne mal schwereren, sehr erotischen Stoff ansieht (teilweise könnte man es als Halb-Porno sehen, da man wirklich alles komplett unzensiert sieht, wenngleich "Die Welt" den Film als 'Antiporno' betitelte), der hat hier einen Film, der einen definitiv beschäftigen wird. Doch für einen "normalen" Kinoabend ist es dann wohl doch ein wenig zu speziell ;-)

Bilder zum Film:

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Trailer:

 

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