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FSK: 16

Darsteller: Ethan Hawke, John Travolta, Taissa Farmiga, Karen Gillan, James Ransone

Genre: Western

Beschreibung: Texas, 1890: Paul (Ethan Hawke) ist unterwegs nach Mexiko. In der gottverlassenen Stadt Denton - von ihren zwielichtigen Bewohnern nur "Valley of Violence" genannt - trifft der Outlaw auf den berüchtigten Bandenführer Gilly. Die beiden geraten aneinander und es kommt zum Kampf. Weil er der Sohn des gnadenlosen Sheriffs (John Travolta) ist, lehnt sich kaum jemand gegen Gilly auf, doch Paul lässt sich nicht einschüchtern und stellt sich ihm als hartnäckiger Gegner in den Weg. Die Situation eskaliert und löst eine unberechenbare Kettenreaktion aus. Auf beiden Seiten wird der Ruf nach blutiger Rache immer lauter. Als dann auch noch ein grausames Geheimnis aus Pauls Vergangenheit ans Licht kommt, ist das Gemetzel nicht mehr zu stoppen ...

Meine Note: 3+

Meine Meinung: Ok, fassen wir mal zusammen: Ein Western vom (primären) Horror-Independent Regisseur Ti West ("You're Next" und "The Sacrament"), mit Ethan Hawke ("Good Kill", "Predestination", "Regression", u.v.m.!!!), John Travolta und Taissa Farmiga, aus "American Horror Story", der sich vor älteren Western vorbeugt? Das ist eine so interessante Mischung, dass ich an dieser Neuerscheinung des Jahres 2017 nicht vorbeikam. Was gleich auffällt ist, dass er eine Hommage sein will - das fast schon geniale Intro mit dem Soundtrack ist der Beweis und macht Lust auf mehr. Jedoch kämpft der Film mit einigen kleineren Problemen, doch dazu gleich. Erstmal zum Duo Hawke und Travola: Das funktioniert natürlich sofort und man hat richtig Spaß dran, den beiden zu zu gucken. Doch nimmt man jetzt mal den Cast und den Soundtrack weg, muss man einmal ganz objektiv sagen: Irgendwas stimmt bei diesem Film nicht :-D Das war mein Eindruck nach spätestens 30 Minuten. Die Dialoge sind teilweise sinnfrei, und auch die Ernsthaftigkeit kommt nicht herüber, alles wirkt auf gespielt zu alt gemacht (natürlich sind western fairerweise aber auch nicht für gute Dialoge bekannt, doch fällt es hier schon extremst auf). Da kann auch Hawke mit seinem Charakterspiel dieses Defizit nicht so ganz ausgleichen. Dazu kommt, dass man wie ich finde deutlich merkt, dass Ti West keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet hat; deutlich wird dies beim (für den Western typischen) Showdown. Hier folgt er dem Motto vieler Slasher - es fängt harmlos an, und dann esakliert es. Doch da dies kein Slasher, sondern ein Rache-Western ist, finde ich, dass er mit diesem Prinzip etwas falsch gefahren ist. Entweder ich drehe einen von Anfang an dreckigen Western, der mit Gewalt spielt, oder einen, in dem dies nicht extremst sondern nur dosiert eingesetzt wird. Aber das Prinzip des Slashers passt (jedenfalls in diesem Film) nicht herein. Klar, der Film unterhält auf eigene Weise und mag auch als Hommage gut funktionieren, doch faierweise muss ich sagen: Es gibt besseres Westernkino, welches um weiten glaubhafter wirkt. Denn die Glaubhaftigkeit ist das größte Manko in diesem interessanten Film mit Top-Besetzung! :-)

Bilder zum Film:

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Trailer (lieider nur auf Englisch):

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