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FSK: 18+ (ungeprüft!)

Darsteller: Billy Drago, Youki Kudoh, Michie Itô

Genre: Horror

Beschreibung: Japan, 19. Jahrhundert: Nach Jahren kehrt der amerikanische Journalist Billy zurück nach Japan, das er damals auf geheimnisvolle Weise schlagartig verlassen hatte. Er begibt sich auf die Suche nach seiner Geliebten, einer japanischen Prostituierten, die er einst zurückließ. Seine Suche führt ihn auf eine düstere karge Insel. Während er nach seiner Unterkunft Ausschau hält, begegnet ihm eine mysteriöse Frau, die skurrilerweise genau weiß, was Billy sucht. In bildgewaltigen brutal-blutigen Rückblenden lässt sie Billy am schrecklichen Schicksal seiner Geliebten teilhaben. Doch sie warnt ihn, alte Geister sollte man ruhen lassen...

Meine Note: 2-

Meine Meinung: Takashi Miike, der Regisseur vom kontroversen Film "Audition", ist ja dafür bekannt, dass er nur schwer verdauliche Kost dreht, was einem dieses Machwerk dann einmal wieder vor Augen führt! Was für ein komisches, verstörendes und doch sogleich schönes Werk, was uns da im Zuge der "Masters of Horror"-Reihe präsentiert wird. Vorneweg muss ich sagen, dass ich das von der FSK nicht geprüfte Werk begutachet habe, da die von der FSK geprüfte Fassung um 2 Minuten geschnitten ist! Und guckt man dann diesen Film wird einem bei einer knackigen Laufzeit von nur 64 Minuten sehr schnell bewusst: Ja, hier geht es zur Sache. Und da möchte ich gleich den wichtigsten Aspekt ansprechen, nämlich die Effekte. Alle zu sehenden Effekte sehen sehr gut geschminkt und gemacht aus - selbst die abgefahrendsten Wunden und Geschöpfe die man zu sehen bekommt sehen verdammt wertig aus, was diesen Film in diesem Punkt ziemlich stark macht. Jedoch hat er meines Erachtens kleine Probleme, was den Hauptdarsteller Billy Drago angeht. Ich finde, man sollte sich schon entscheiden, ob sich ein amerikanischer Schauspieler dem asiatischen Schauspiel anpassen soll, oder die asiatischen Schauspieler dem amerikanischen. Hier hat man etwas geschafft, was in meinem Augen zwar einzigartig, aber schief gelaufen ist: Billy Drago passt sich an, spielt getreu nach dem asiatischen Motto "Lieber etwas zu viel, als zu wenig", während der Rest (alles asiatische Schauspieler) sich dem amerikanischen und uns bekannten Motto "Lieber etwas weniger als drüber" angepasst hat, was in manchen Momenten doch leider komisch wirkt, da Billy Drago doch einen Großteil der Handlung auf seinem Rücken tragen sollte. Und wenn man das Gefühl hat, die Darsteller wirken eher komisch als ernst, dann hat man auch bei einem so kurzem Film Schwierigkeiten sich drauf einzulassen. Und das ist eben das größte Problem, da dieser Stoff den man im Film sieht definitiv schwer verdaulich/verständlich ist, und man sich eben drauf einlassen muss um zu verstehen, was dann wie eben geschrieben etwas schwer fällt. Doch insgesamt habe ich einen interessanten Film gesehen, der definitiv einer ist, den man zweimal sehen sollte um ihn zu verstehen, und der leicht unheimlich, sehr brutal und auf seine eigene Art (wie so oft im asiatischen Film) irgendwie schön geworden ist!

Bilder zum Film:

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Trailer (leider nur auf Englisch):

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