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FSK: 16

Darsteller: Christopher Lloyd, Laura Fraser, Max Records, Bruce Bohne

Genre: Horror-Drama / Mystery-Thriller / Drama

Beschreibung: Jede Stadt hat seine Monster. Und so befürchtet auch der im tristen Clayton lebende John (Max Records), dass er soziopathische Züge hat und in ihm ein dunkles Geheimnis schlummert. Zu den Missverstandenen seiner Generation gehörend, ist für ihn das Einbalsamieren der Leichen im Bestattungsinstitut seiner Mutter eher willkommenes Hobby als lästige Arbeit. Um seine eigenen mörderischen Triebe im Zaum zu halten stellt er selbst ein striktes Regelwerk für sich auf und versucht, das Leben eines normalen Teenagers zu führen. Die Angst davor zum Killer zu werden steht der Faszination für Serienkiller und all jene Dinge, die mit dem Tod zu tun haben, jedoch hilflos gegenüber. Als tatsächlich mehrere Morde in der Kleinstadt geschehen deutet für John alles darauf hin, dass der für ihn rätselhafte Mr. Crowley (Christopher Lloyd) von Gegenüber für die Verbrechen verantwortlich sein könnte. Je mehr er sich mit dem alten Mann beschäftigt, desto stärker scheinen seine inneren Dämonen an die Oberfläche zu drängen. Versteckt sich hinter der liebenswerten Fassade seines Nachbarn wirklich das ultimative Böse oder sollte sich John doch eher vor sich selbst fürchten?

Meine Note: 2-

Meine Meinung: Ich freue mich sehr über einen neuen Independent-Vertrieb, welcher sich im Jahr 2016 gegründet hat; Indeed Film hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, den kleinen Filmen hier in Deutschland einen Markt zu bieten. Und somit kaufte ich mir das unglaublich wertige und toll aussehende Mediabook (kann ich nur empfehlen!) dieses perfekt syncronisierten (man arbeitet mit Alive zusammen, was sehr gut ist!) Filmes, der sich in der Tat den meisten Regeln des Genres entzieht und völlig anders ist, was eine Platzierung in meiner Best-Of Liste schwierig machte und auch generell eine Bewertung. Es ist die Erzählperspektive, welche ganz anders als erwartet daherkommt und ein Thema, was ungewöhnlicher nicht sein könnte, jedoch am Ende wirklich noch einmal zum nachdenken anregte. Es gibt zwar ein paar kleinere Punkte, die dem Film Abzüge einbringen (zum Beispiel Erzähltempo und mangelnde emotionale Tiefe, welche schon wichtig ist, da es sich um einen sehr ruhigen und bedachten Film handelt!), doch je länger man über diesen Film sinniert, desto interessanter wirkt er auf mich. Das liegt daran, dass man bis zuletzt eigentlich im Unklaren gelassen wird, was denn genau diese Kreatur ist. Und was ich vorher negativ ankreiden wollte, wurde mir im Nachhinein doch eher als positiver Punkt klat; denn er entzieht sich damit den Grund-Schematas eines klischeehaften Horrrofilmes, in dem nach Entdeckung des Phänomens die Nachforschungen angestellt werden, um es in einem temporeichen Finale knapp zu besiegen. Diesem Klischee und dieser Effekthascherei schließt sich der Film zu keinem Zeitpunkt an - er gibt uns Charakter, welche realistisch gezeichnet und dargestellt werden, sowie ein Ende, bei welchem man sehr gute Dinge interpretieren könnte. Es ist also letztlich ein unkoventioneller und spezieller, aber für Horrorfreaks und Independent-Freunde verdammt interessanter und mutiger Film, mit einem sehr guten Christopher Lloyd und einer tristen Optik, welche einen in die kalte Kleinstadt hineinversetzt, sowie einer Prise schwarzem Humor und bemühten Effekten. Ich freue mich auf mehr von diesem Vertrieb!

Bilder zum Film:

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Trailer:

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