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FSK: 12

Darsteller: Carolyn Genzkow, Wilson Ochsenknecht, Alexander Scheer, Kim Gordon, Sina Tkotsch

Genre: Psycho-Drama / Drama / Thriller-Drama

Beschreibung: Tina ist 17 Jahre alt und bildhübsch. Sie hat alles, was sich ein Mädchen in ihrem Alter wünschen kann: Es geht von geheimen Poolpartys in die Berliner Clubs, die Nächte sind lang, die Beats durchdringend und die Freunde zahlreich. Doch Nacht für Nacht bekommt sie seltsamen Besuch: Die Idylle wird heimgesucht von einem unheimlichen Wesen, das nur Tina sehen kann...

Meine Note: 2+

Meine Meinung: Viele habe sich bei der etwas komischen Story gefragt: Was ist das denn für ein Film? Horror? Drama? Oder doch eine E.T. Hommage? Keine dieser Beschreibungen trifft auf diesen Independent-Streifen zu, denn was man hier sieht ist in meinen Augen ein Psycho-Drama, mit leichten Thriller- und Horrortouch in einzelnen Momenten. Ich habe bisher selten so eine Art von Mindfuck-Film gesehen, schon gar nicht aus Deutschland. Wenn dann mal einen David Lynch Film, der sich hier bei diesem Werk eigentlich freuen sollte und seinen Spaß hätte. Denn dieses kleine, gnomartige Vieh (so nenne ich ihn jetzt mal) taucht, jedenfalls nach meiner wirklich gut durchdachten Intention, nicht als wirklich physischer Charakter, sondern mehr als eine metaphorische Darstellung eines bestimmten Themas (ich möchte nicht spoiler und empfehle, den Streifen auch ein wenig unvoreingenommen zu schauen, um sich sein eigenes Bild zu machen) auf. Sieht man den Film als wirklich tiefgehendes Drama, dann könnte man eine abendfüllende Diskusion aus dem Film machen. Doch Mainstream-Publikum hatte natürlich wieder Spaß, die Hate-Schiene a'la "Alle Filme aus Deutschland sind kacke" zu fahren, und den Film aufgrund seiner, auf den ersten Blick verwirrenden Darstellung, zu zerreisen. Doch ganz ehrlich: Bei dem wenig Budget hat man optisch das beste herausgeholt ("Das Vieh" ist wirklich sehr gelungen in der Darstellung!) und hat eine Story, die eben Aufmerksamkeit beansprucht und zum nachdenken anregen soll. Und das macht den Film letztlich sehr interessant, wenngleich man auch anmerken muss, dass Horrorfans NICHT unbedingt angetan sein werden, da man eigentlich nur in den anfänglichen Szenen, in der "Das Vieh" auftritt, auf ein bisschen Thrill und Horror setzt. Doch dahinter steckt viel mehr. Sehr interessant, anders (und dieser Punkt ist wichtig, da wir in meinen Augen Filme BRAUCHEN, die anders sind, da so viel Einheitsbrei da draußen mittlerweile gedreht wird) und deutsch - für Cineasten eine Empfehlung! Mein Platz 32 im Jahr 2016!

Bilder zum Film:

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Trailer:

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