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FSK: 16

Darsteller: Kate Bosworth, Thomas Jane, Jacob Tremblay

Genre: Horror / Horror-Drama

Beschreibung: Das kinderlose Paar Jessie und Mark ist überglücklich, als es den achtjährigen Cody bei sich aufnehmen kann. Schnell stellt sich heraus, dass der Junge panische Angst davor hat einzuschlafen. Die Pflegeeltern vermuten eine traumatische Erfahrung in der Vergangenheit, werden aber schnell mit einer viel schrecklicheren Wahrheit konfrontiert: Im Schlaf manifestieren sich Codys Träume in der Realität. Was faszinierend ist, wenn er an schöne Dinge denkt... und ein Horror, wenn er Albträume hat.

Meine Note: 2+

Meine Meinung: Bevor ich mich rein positiv über das Ende des Filmes äußere, möchte ich erst einmal versuchen, den Film möglichst objektiv zu analysieren. Ich fange bei den Darstellern an, da diese (bis auf eine mir zu weinerliche Kate Bosworth, von der man dies irgendwie erwartet, was schade ist) sehr positiv auffallen. Überraschen konnte mich Thomas Jane, den ich bisher oftmals in kleineren Filmen gesehen habe, wobei er wie ich finde bewiesen hat, dass er es definitiv kann. Obwohl nämlich die meisten Filme mit ihm eher keinem großen Publikum bekannt sein mögen, hat er immer ein gewisses Charisma vor der Kamera wie ich finde. Und dieses kann er dann auch hier abliefern und wurde wohl einem etwas kommerziellerem Publikum bekannter, da dieser Film es auch in die Kinos brachte. Und das funktioniert im Zusammenspiel mit dem hier gerade einmal 9 jährigen Jacob Tremblay sehr gut! Tremblay nämlich, kann einen ebenfalls faszinieren. So jung, und doch schon so groß vor der Kamera; Respekt dafür. Die Story ist der wohl interessanteste Aspekt - am Anfang sowie im Endteil wirkt sie erst einmal sehr konstruiert(teilweise klischeehaft), was aber durch optisch wunderschöne Bilder irgendwie wett gemacht wird, aber dennoch einen kleinen Abzug ausmacht. Die Schockmomente funktionieren meist sehr gut, auch wenn sie eher reduzierter eingesetzt werden, was viele enttäuschte. Denn wer einen actionreichen Hollywood-Horrorfilm sehen will, ist hier falsch. Das Drama rund um den Verlust eines Kindes und wie man damit fertig wird, sowie eines Kindes, welches ein neues zu Hause sucht hat nämlich einen relativ großen Teil den Filmes eingenommen. Allerdings ohne dass er vergisst, welchem Genre er sich unterordnet! Nun zum oben angesprochenem Ende: Obwohl ich bei dem letztes Satz des Hauptprotagonisten das Gefühl hatte, hier hat man es dann doch etwas zu sehr ausgereizt mit dem Klischee eines Horrorfilmendes, kam in den letzten 3 Sekunden etwas, womit ich niemals gerechnet hätte und mich dazu veranlasste, fast mit Tränen in den Augen mehr als 5 Minuten leicht baff vor dem Heimkino-Gerät zu sitzen. Es ist ein Ende, welches zu den schönsten Enden gehört, die ich in den letzten Monaten gesehen habe, und es ist ein Ende, welches eine so wunderschöne Message enthält, dass ich es kaum glauben konnte, diese in einem Horrorfilm verpackt zu sehen! Was man hier kreirt hat, ist wahrlich etwas besonderes geworden, und der tolle Soundtrack trägt dazu bei. Ich hatte Gänsehaut, und bedingt durch die letzten drei Sekunden versteht man den Film komplett, bzw. komplett anders und sieht ihn mit anderen Augen. Und da Tiefsinnigkeit sonst nicht gerade eine bekannte Eigenschaft von Horrorfilmen ist, beschreibe ich diesen Film als interessant und sehr sehenswert. Klare Empfehlung an die Horrorfreunde! :-) 

Bilder zum Film:

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Trailer:

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